VIII. Internationale wissenschaftliche Konferenz „Romanische Sprachen: Pragmatik und Diskurs (Ausdrucksformen und Inhalte)“ fand am 28. und 29. Juni in der MGOU statt.

Die Veranstaltung war dem Gedenken an die herausragende Romanistin Natalia Vasilieva gewidmet. Die Veranstaltung wurde von dem Lehrstuhl für romanische Philologie der Fakultät für romanische und germanische Sprachen der Staatlichen Landesuniversität Moskau (MGOU) organisiert. An der Konferenz nahmen Forscher aus Frankreich, der Schweiz und Brasilien sowie führende russische Romanisten teil. Sie waren Vertreter der MGOU, der Staatlichen Lomonossowuniversität Moskau, der Staatlichen Linguistischen Universität Moskau, der Staatlichen Pädagogischen Universität Moskau, des Moskauer Staatlichen Instituts für Internationale Beziehungen, der Russischen Akademie für Volkswirtschaft und öffentliche Verwaltung sowie Wissenschaftler aus Woronesch, Tula, Twer und Jaroslawl.

Die Teilnehmer wurden von der Rektorin der MGOU, der Doktorin der Rechtswissenschaften und der Pädagogischen Wissenschaften, Professorin Elena Pevtsova, begrüßt. Elena wies auf die Bedeutung wissenschaftlicher Konferenzen für die Stärkung der Beziehungen zu Partneruniversitäten und den Ausbau der Zusammenarbeit nicht nur mit russischen, sondern auch mit ausländischen Hochschulen hin. Die Rektorin hob hervor, dass rechtzeitig zur Veranstaltung eine Sammlung der in der RSCI und elibrary indexierten Proceedings veröffentlicht worden sei.

Stellvertreter Forschungsdekanin, Kandidatin für philologische Wissenschaften, außerordentliche Professorin Natalia Polyakova betonte, dass die Konferenzthemen seit mehr als einem Jahr Spezialisten für romanische Sprachen vereinen. Der Leiter des Lehrstuhls für romanische Philologie, Doktor der philologischen Wissenschaften und Professor der MGOU, Igor Skuratov, stellte fest, dass Natalia Vasilieva Beitrag zur Entwicklung der Romanistik nicht nur in Russland, sondern auch im Ausland zu Recht gewürdigt wird.

Am ersten Tag der Konferenz wurden Vorträge von Romanisten aus dem Ausland gehalten: Rita de Cassia Paiva (Brasilien), Armel Jaquet-Andrieu (Frankreich), Yvon Bordeaux (Schweiz), David Krasovets (Frankreich) sowie russische Romanisten. Der zweite Tag der Konferenz war der Arbeit der Sektionen gewidmet: „Moderne Ansätze zum Studium der Lexik, Phonologie, Phonetik und Orthografie der romanischen Sprachen“, „Die romanischen Sprachen im Lichte der Soziolinguistik, Pragmatik und kommunikativen Linguistik“, „Neologie und Neografie der modernen romanischen Sprachen“, „Kontrastive Analyse und Didaktik“. Die Organisatoren bedankten sich bei den Teilnehmern und Zuhörern der Konferenz für die interessanten Vorträge, die fruchtbaren Diskussionen, die neuen Ideen.